Die Sauerstoffgabe bei pulmonaler Hypertonie (Lungenhochdruck) ist sinnvoll, weil sie den Sauerstoffmangel im Blut ausgleicht, die enge Blutgefäße in der Lunge erweitert, den Druck in den Lungenschlagadern senkt und dadurch das rechte Herz entlastet. Wirkung im Körper
- Gefässerweiterung: Sauerstoff wirkt als natürlicher Gefässerweiterer. Er entkrampft die verengten Arterien in der Lunge.
- Drucksenkung: Durch die Öffnung der Gefässe sinkt der Blutdruck im Lungenkreislauf.
- Entlastung des Herzens: Das rechte Herz muss weniger stark gegen den Widerstand anpumpen. Das schützt vor einer
Rechtsherzinsuffizienz
.
- Mehr Kraft: Der Körper wird besser versorgt. Betroffene haben weniger Luftnot und eine höhere körperliche Belastbarkeit.
Wann wird sie eingesetzt?
- Bei chronischem Sauerstoffmangel im Blut (meist ab einer Sauerstoffsättigung unter 91–92 %).
- Bei Abfall des Sauerstoffgehalts nachts oder bei Bewegung
OMNIA TEMPUS HABENT
Diagnose IPAH im Februar 2013, in Behandlung bei OA Dr. Ulrich Krüger, jetzt Dr. Fischer Herzzentrum Duisburg, Medikamente: Sildenafil, Bosentan jetzt Macitentan, Subkutane Treprostinilpumpe, seit Januar 2024 getunnelter ZVK mit externer Pumpe (Groshongkatheter), 24/7 Sauerstoff, Marcumar, Diuretika